NRW hält zusammen …
für ein Leben ohne Armut und Ausgrenzung

Der Graben zwischen arm und reich ist tiefer geworden. Auch in Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der Menschen, die in schwierigen, prekären Situationen leben, weiter gewachsen. Armut und soziale Ausgrenzung haben sich verfestigt, die soziale Spaltung hat zugenommen – trotz der positiven Entwicklungen von Wirtschaft und Arbeitsmarkt.

Die Landesregierung will diesem Trend entgegenwirken. Wir wollen die Lebenslagen der von Armut und Ausgrenzung betroffenen oder bedrohten Menschen bis 2020 mit all unserer Kraft nachhaltig positiv ändern. Im Mittelpunkt stehen dabei benachteiligte Stadtteile und Quartiere, dort sind Armut und soziale Ausgrenzung zu Hause. Sie wollen wir mit finanziellen Mitteln unterstützen. Denn sie benötigen eine bessere Infrastruktur wie Familienzentren, Kindertageseinrichtungen, Brennpunktschulen und weitere spezifische Angebote. Deshalb wollen wir diese sozialen Lebensräume mit überdurchschnittlichen Ressourcen ausstatten. Wir wollen die Lebenslagen der Menschen verbessern, um gegen Armut und Ausgrenzung vorzugehen.

Deshalb hat die Landesregierung das Handlungskonzept gegen Armut und Ausgrenzung beschlossen.